Archiv der Erinnerungen

Etwas von sich zu erhalten, ist der Wunsch jedes Menschen. Erhaltenswert sind Erinnerungen. Erinnerungen gehen jedoch verloren. Sie gehen verloren, wenn ein Mensch dementiell erkrankt. Manchmal bleiben Erinnerungen von Menschen in Familien, manchmal in Freundeskreisen erhalten.

Ganz wichtige Menschen erhalten Erinnerungstafeln oder ihre Werke werden in Bibliotheken und Archiven verwahrt.

Doch wie ergeht es den Menschen, die weniger wichtig erscheinen, die keine Familie haben oder deren Erinnerung niemand haben will?

 

Die Idee:

Das Demenz-Servicezentrum Ruhr/die Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V. sammelt Erinnerungen in Form von Texten oder Bildern von Menschen, die möchten, dass etwas von Ihnen verwahrt bleibt. Die Bilder können auf Papierformat oder als digitale Datei eingereicht werden. Sie tragen Namen, Geburtsdatum und Adresse des Menschen, der seine Erinnerungen hinterlegen möchte. Anonyme Erinnerungen sind bekanntlich nichts wert.

Die Materialien werden über zehn Jahre zwischen 2012 und 2022 gesammelt. Danach bemüht sich die Alzheimergesellschaft um die Aufarbeitung und möglichst dauerhafte Sicherung des Materials in einem anerkannten Archiv. Teilnehmen können Bochumer Bürger.

Sie werden angeregt, Texte von nicht mehr als zehn DIN-A-4- Seiten oder einer CD zur Verfügung zu stellen. Einzelne Fotos möglichst kommentiert können mitgeliefert werden.

Das Projekt wird medial beworben. Jedes Jahr wird mindestens eine Medienkampagne wiederholt.

Die Sammlung erfolgt im laufenden Geschäftsbetrieb der Alzheimer Gesellschaft durch ihren Vorstand. Die Finanzierung erfolgt aus Spendenmittel.

 

Hier finden Sie den Flyer zu dem Projekt als PDF-Datei.